Zum Ende des Jahres, wenn wieder einmal in der “staden” Zeit besonders viel Unruhe und Hektik ausbricht, wünschen wir uns oft gegenseitig “Besinnliche Weihnachten”, und bemerken gar nicht, wie nahe wir damit einer sehr tiefen Wahrheit kommen.
Der Ursprung von Weihnachten ist die Sonnwende und so feiern wir eigentlich die Rückkehr des Lichts.
Das Licht suchen wir meist aussen und so hat unsere Besinnlichkeit mehr mit Sinnlichkeit zu tun. Unsere Sinne, über die wir die Sinnlichkeiten wahrnehmen, führen uns aber, wie meistens, in die Irre und wir lassen uns täuschen. Von dem Glanz der Lichter, von den schönen Verpackungen, von “wertvollen” Geschenken….. Wir bleiben am Aussen hängen und verpassen so den grossen Zauber der Weihnacht (wobei ich natürlich nichts gegen den Brauch des Schenkens habe
).
Aber in “Besinnen” steckt auch “Innen”. Und wie die Natur es uns vormacht, und sich im Winter zurückzieht, so sind für mich die besinnlichen Tage jene Tage, in denen ich mich noch mehr als sonst mit dem Licht verbinde, das im Inneren eines Jeden leuchtet. Dieses Licht in uns ist für mich das größte Geschenk. Es scheinen zu lassen und mit anderen zu teilen, ist das größte Geschenk das wir Anderen machen können. So kann Weihnachten im Kreis seiner Liebsten ein wahres Lichterfest werden. Umso heller, je mehr wir mit unserem Inneren verbunden sind.
In diesem Sinne
besinnliche Weihnacht
Euer Florian
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